Gut gemeint – aber kontraproduktiv
Kennst du das? Man versucht alles richtig zu machen… und erreicht genau das Gegenteil. ![]()
Bild 1: Falsch verstandene Aufrichtung Aufrichten heißt nicht „strecken“.Beim Gedanken Brust raus: • wird der Rücken hohl und fest • die Schultergelenke kommen hinter die Hüftgelenke • Atmung wird flach, die Hand fest
Bild 2: Absatz tief „Absatz tief!“ – ein Satz, den wir alle kennen.
Aber: Zu viel Druck im Sprunggelenk blockiert die Federung im ganzen Bein. • Fuß ist unterm Knie, statt unter das Becken • Hüft-, Knie- und Sprunggelenk werden fest – Federung wird unmöglich • ein losgelassener Sitz ist kaum möglich
Bild 3: Hände zu weit vorne & unten Viele Reiter strecken die Hände bewusst nach vorne-unten, um „weich“ und nachgiebig zu sein. Doch genau dadurch geht die Nachgiebigkeit verloren: • die Feinmotorik der Hände verschwindet • Schultern runden nach vorne • der Rücken spannt an, um nicht nach vorne zu fallen • die Hüfte blockiert
Zusätzliches Problem bei Bild 1 & 2: Es entsteht punktueller Druck auf den Pferderücken → das Pferd kann den Rücken nicht mehr aufwölben.
Die Lösung liegt nicht im „anstreben“, sondern im spüren lernen. Wer spürt versteht!
Genau darum geht es in meinen Reitkursen mit Sitzschulung Spüren – Vergleichen – Verstehen mehr Leichtigkeit, echte Verbindung und feine Hilfen.
