Nach einem Tageskurs TTouch for you waren die Thearpeutinnen inspiriert und nutzen den TTouch für ihre Patienten, mit guten Ergebnissen:
„Unter anderem betreuen wir eine Einrichtung mit schwerstmehrfach behinderten Menschen im Alter von 18- 65 Jahren. Eine junge Frau, nach hypoxischem Hirnschaden hat ihre Behandlung besser annehmen können, nachdem ich mit ihr die Haar- und Ohrenarbeit durchgeführt hatte. Sie entspannte sichtbar und hörte auf zu schreien. Ein etwas älterer Mann, nach Herzinfarkt mit Reanimation leidet unter einer massiven Berührungsempfindlichkeit und extrem erhöhtem Muskeltonus. Bei ihm half und hilft auch heute noch die Kopf- du Ohrarbeit. Einen noch deutlicheren Erfolg konnte ich aber mit der Fußarbeit und dem Python TTouch erreichen. In unserer Praxis findet das Touchen eine regelmäßige Anwendung zur Entspannung, Schmerzlinderung, Verringerung von Schwellungen und zur Verbesserung der Körperwahrnehmung. Die Krankheitsbilder reichen hier von Schlaganfällen und Wirbelsäulenerkrankungen über Schmerzsyndrome bis zu Krankheitsbildern aus dem rheumatischen Formenkreis. Überall helfen die kleinen Bewegungen“ Ergotherapie Lemke & Skibbke
ein altes Zitat, das in der heutigen Zeit verloren scheint.
Heute denken viele das sie nach einem Wochenende einige Techniken gut können, das sie nach ein paar Wochen eine wertvolle Methode können, das sie durch das Anschauen eines Videos ein Pferd behandeln können…
Doch um ein Ding gut zu machen braucht es Übung und Jemand der bei der Übung zuschaut und Verbesserungsvorschläge macht.
Versuch und Irrtum ist ein wichtiges Instrument des Lernens und Ausprobieren gehört dazu. Ich bin ein großer Fan davon, wenn man an sich selbst übt und an sich selbst die Irrtümer erfährt. Denn dann kann man sie beenden, wenn sie deutlich werden.
Beim Umgag mit einem andern, stummen Lebewesen ist das was anderes, finde ich.
Da ist es wichtig gut angeleitet zu werden, um keinen Schaden anzurichten. Mag dieses stumme Wesen nun ein Baby, ein alter, oder kranker Mensch, oder ein Tier sein.
Mit stumm meine ich nicht nur die, die nicht sprechen können, sondern auch die, die es sich verkneifen ein deutliches Feedback zu geben. Die gibt es, bei den Tieren, wie bei den Menschen. Die einfach aushalten, was man mit ihnen tut.
Da ist es besonders wichtig zu wissen, was man tut.
ein altes Zitat, das in der heutigen Zeit verloren scheint.
Heute denken viele das sie nach einem Wochenende einige Techniken gut können, das sie nach ein paar Wochen eine wertvolle Methode können, das sie durch das Anschauen eines Videos ein Pferd behandeln können…
Doch um ein Ding gut zu machen braucht es Übung und Jemand der bei der Übung zuschaut und Verbesserungsvorschläge macht.
Versuch und Irrtum ist ein wichtiges Instrument des Lernens und Ausprobieren gehört dazu. Ich bin ein großer Fan davon, wenn man an sich selbst übt und an sich selbst die Irrtümer erfährt. Denn dann kann man sie beenden, wenn sie deutlich werden.
Beim Umgag mit einem andern, stummen Lebewesen ist das was anderes, finde ich.
Da ist es wichtig gut angeleitet zu werden, um keinen Schaden anzurichten. Mag dieses stumme Wesen nun ein Baby, ein alter, oder kranker Mensch, oder ein Tier sein.
Mit stumm meine ich nicht nur die, die nicht sprechen können, sondern auch die, die es sich verkneifen ein deutliches Feedback zu geben. Die gibt es, bei den Tieren, wie bei den Menschen. Die einfach aushalten, was man mit ihnen tut.
Da ist es besonders wichtig zu wissen, was man tut.
Sicherheitsregeln, die, in meiner Kindheit, jeder lernte und die für mich bis heut wichtig sind: Zum Schutz des Pferdes, zu meinem und zu dem des Umfeldes.
Überfordere weder dich noch dein Pferd Sowohl was körperliche Leistung als auch mentale Fähigkeiten angeht. Wenn etwas sich nicht gut anfühlt, lasse es.
Türen immer ganz auf und ganz zu machen Zum Einen wird so besser gesehen ob eine Tür noch offen ist, zum Andern, und das ist der wichtigere Grund, kann das Pferd nicht mit Schulter oder Becken an der Tür hängen bleiben, wenn es durchgeht, weil sie nicht weit genug geöffnet ist, oder weil der Führende die Länge oder Breite seines Pferdes schlecht abschätzt. Ein unerwünschtes Durchschlüpfen wird ebenfalls verhindert.
Leinen oder Zügel nie auf dem Boden, in der Nähe des Pferdes. Wer seine Longe oder lange Leinen sortieren muss tut das mit reichlich Abstand. Am Pferd achtet man darauf das Zügel, oder andere Leinen, nicht am Boden sind, damit das Pferd nicht drauf treten und sich weh tun kann. Der Ruck ins Genick oder an andere Stellen am Kopf ist schmerzhaft und wenn die Beine in die Leinen kommen kann Panik entstehen und das Pferd kann nicht mehr gut kontrolliert werden, wenn es die Seile um die Beine hat, oder auch noch mit einem Fuß drauf steht.
Eine Pferdelänge Abstand Und dabei beachten ob das für das eigene und das andere Pferd, eine ausreichende Entfernung ist. Fühlt sich ein Pferd unwohl, Abstand erhöhen. Diese Regel wird heute oft vergessen, gerade bei der Bodenarbeit. Der Führende ist so mit sich beschäftigt, das er die anderen Pferde und Menschen kaum wahrnimmt, oftmals nicht mal beim eigenen erkennt, das es sich unwohl fühlt. Hier hilft der „weiche Blick“ aus dem Centered Riding. Neben der Sicherheit ist es auch Höflichkeit den anderen Lebewesen gegenüber.
Junges Pferd – ausgebildeter Reiter; junger Reiter – ausgebildetes Pferd Das „Jung“ bezieht sich hier nicht auf das Alter, sondern auf den Ausbildungsstand. Die Idee: Wenigstens einer im Team sollte wissen was er tut und gut reagieren können um dem Andern zu helfen, oder dessen noch nicht ausreichende Fähigkeiten auszugleichen.
Halfter immer schließen, am Pferdekopf Der baumelnde Karabiner kann, besonders im Sommer, schmerzhaft auf den Pferdekopf schlagen, wenn das Pferd sich wegen Fliegen schüttelt. Schlimmstenfalls kann das Schütteln sogar das Halfter runterrutschen lassen, was dem eine Pferd Sorge bereiten könnte oder dem andern den Weg zur Flucht eröffnet, im falschen Moment.
Stricke/Leinen nicht um die Hand wickeln
Halfter nicht am Anbinder hängen lassen, oder auf den Boden legen, beim oder nach dem Auftrennen, sondern im Arm halten, oder aufhängen. Auch das ist nicht nur ein Sicherheitstool, sondern auch ein Zeichen von Respekt den Andern gegenüber.
Beim auf die Weide bringen die Pferde umdrehen, Kopf zur Tür, so das sie bei einem evtl. Losstürmen mit Bocken erst dann die Hinterhufe fliegen lassen, wenn sie weit genug weg sind. Bei knackigen Pferden ist es gut dann so zu stehen, das man selbst noch etwas zurück gehen kann und nicht schon am Zaun ist. Werden mehrere Pferde freigelassen absprechen: 3,2,1 los oder einer fragt: Alle bereit? Und nach einem Ja von Allen: Dann los!
Strassen immer gemeinsam überqueren.
Bei der Begegnung mit andere Reitern im Gelände: Durchparieren zum Schritt, genügend Abstand halten
Kommt man in die Dunkelheit, Reflektoren nach vorne und hinten
Sporen nur im Sattel tragen. Nicht damit rumlaufen oder gar Bodenarbeit machen. Man kann hängen bleiben sich oder anderen damit verletzen.
Gute Schuhe! Beim Reiten mit Absatz und glatter, ausreichend langer Fläche vorn auf dem Fuß, so das man weder mit dem Schuh durch den Bügel rutschen kann, noch bei einem Sturz mit Bändern oder Zunge (Schuh) hängen bleibt.
Deckengurte und andere Riemen (auch am Kopf) immer so eng schnallen, das kein Huf dazwischen passt.
Pferde ansprechen wenn man sich ihnen nähert. Neben der Sicherheit ist das für mich inzwischen auch eine Höflichkeitsregel, das Pferd zu grüßen, wenn ich zu ihm komme und schau, das es mich sieht, bevor ich nah bin. Würde ich bei einem Menschen auch tun.
Zum Bein anfassen, vorher am Rücken oder Schulter berühren und runter streichen. Für Pferde ist die Gesundheit und Freiheit ihrer Beine ein großer Sicherheitsfaktor, darum löst eine unerwartete Berührung instinktiv ein Schutzverhalten aus. Auch wenn sie gelernt haben trotzdem stillzustehen löst es im Gehirn Stress aus. Darum streiche ich mich immer zum Bein, statt einfach hin zu fassen.
Bei Durchgängen die Länge des Pferdes im Blick halten, so das die Kurve er Biegefähigkeit des Pferden angepasst wird
Beim Verladen immer erst die Stange zu, bevor man anbindet
Handzeichen beim Reiten in der Gruppe für Verlangsamung und Beschleunigung. Nur nach Absprache und mit Beachtung der Pferde, im höheren Tempo überholen.
Die beste Sicherheitsregel ist eine gute Ausbildung von Pferd und Reiter
NEIN! Müssen Pferde Versammlung erarbeiten, um gesund geritten zu werden? NEIN! Die heutigen Dogmen der Freizeitreiterwelt reduzieren den Freude-Faktor für Pferd & Reiter. Soviel MUSS, so wenig KANN. Meine Sicht: Ein Pferd braucht einen Reiter, der sein Gleichgewicht nicht stört, weder mit der Hand noch mit dem Sitz. Es braucht eine vernünftig Hufbearbeitung, damit es seine Beine gerade auf einen tragfähigen Huf stellen kann. Es braucht einen passenden Sattel, der es weder in der Schulter, noch an den Wirbeln, in den Nieren oder am Becken drückt. Es braucht ein zumindest relativ gut gemachtes Pferdegebiss, das dem Kiefer erlaubt sich schmerzfrei zu bewegen. Und es braucht Bewegung – so das es nicht nur im „Sportstudio“ Reitbahn an längeren und kürzeren Leinen auf Volten rumkringeln und schräg laufen muss, sondern auch mal „Joggen & Wandern“ darf, draussen, lang, gerade & vorwärts. Und es braucht einen Menschen, der mit ihm zufrieden ist und sich freuen kann, und nicht ständig besorgt ist, das es zu wenig Stellung hat, zu wenig Versammlung, zu wenig Muskeln, mehr Anlehnung haben muss, den Kopf höher, tiefer oder schiefer halten sollte. Der lange Hals ist die Balancestange des Pferdes. Stell dir vor du wärst ein Seiltänzer mit einer langen Balancestange und jemand anders bewegt sie für dich. Wie gut würdest du dich fühlen? Lassen wir den Pferden ein bisschen mehr Freiheit ihre Balancestange zu nutzen, ihren Kopf so zu bewegen, das sie sich ins Gleichgewicht bringen können und ihr Körpergefühl behalten oder auch wieder ein Stück davon wiederfinden können, weil sie wieder fühlen können, was sie tun, wenn der Kopf frei ist. Den Kopf frei zu lassen bedeutet nicht einfach ohne Zügel zu reiten, oder ohne Verbindung. Verbindung kann schön sein, wenn sie nicht stört oder einschränkt, sondern sich für das Pferd elastisch anfühlt. Zügelhilfen aus einem langen Zügel heraus stören immer die Balance. Kann unser Pferd frei atmen? Nicht nur am Ende unserer Arbeitseinheit, oder in den Pausen, sondern in jedem Moment. Das wäre dann Losgelassenheit – der erste Schritt für gute Balance, Gesundheit & Lebensfreude Vielleicht sollten wir uns alle öfter fragen, ob unsere Pferde lächeln können, bei dem was wir mit ihm tun.