22. November 2024
Eschbach Horsemanship
Lektionen in Bewusstheit durch Bewegung = Awarness trought movemet (ATM) sind Anleitungen mit denen der Schüler selbständig experimentieren und forschen kann. Interessant ist, herauszufinden, welche Körperteile an einer Bewegung teilnehmen. Gibt es eine durchgehende Bewegungskette, oder “überspringt” die Bewegung bestimmte Bereiche? Gewohnte Bewegungen werden genauer betrachtet, ungewohnte ausprobiert. So entsteht eine größere Vielfalt von Bewegung und Beweglichkeit.
„Ich hab manches erkannt was ich Falsches glaubte. Und jetzt kann ich da Anderes tun und das bringt mich mehr in Balance. Ich trag mich irgendwie selber, über dem Schwerpunkt des Pferdes, auch im Entlastungssitz reite“ sagte eine Teilnehmerin
Hier fliesen zu den Spürübungen auch Bilder aus der Ideokonese ein, die von Sally Swift hervorragend auf Reiter zugeschnitten wurden. Anke hat 1998 ihre Ausbildung zum Centered Riding® Lehrer gemacht und integriert die Technik, die sich hervorrragend mit Feldenkrais ergänzt, seither in ihre Kurse.
Das Pferd spiegelt uns in unseren Bewegungs- und Haltegewohnheiten. So kann es sinnvoll sein, auch dem Pferd etwas Körperarbeit vor oder auch nach dem Reiten zu geben. Die Pferde genießen diese liebevolle Arbeit sehr. Je mehr Gefühl ich für meine eigenen Körper, und sein Zusammenspiel habe, desto besser kann ich dem Pferd seinen Spielraum zeigen.
Oft macht es Sinn das Pferd einzubeziehen. So kann der Reiter spüren, wie das Pferd seine Bewegung an ihn weitergibt, wo Blockaden im Bewegungsfluss sind, und wie sie sich evtl. lösen lassen. Das Verständnis des Reiters für das Verhalten seines Pferdes wird besser. Kommunikation entsteht über die Bewegung, und damit Lösungspotential.
Linda Tellington Jones hat mir ihrer Methode einen Weg gefunden, Feldenkrais für Pferde zu vereinfachen. Das lassen wir, nach Bedarf, einfliesen.
“Und als ich dann ausritt und über das Feld trabte, da kam dieses Gefühl, das ich noch nie hatte. Es war einfach nur leicht und mein Pferd kam mit dem ganzen Rücken hoch. Er trabte auf leichteste Hilfen an, gefühlt quasi auf nichts, und war eifrig und dennoch auch mit nahezu Nichts wieder durchzuparieren. Ich fand so toll wie er lief. Und auch im Wald, als wir eng wenden mussten, weil ein Baum quer lag, ging das fast wie von selbst. Alles war so einfach und wir waren beide so leicht und frei.”
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