„Ich sitze viel besser auf dem Pferd, der Trab ist so leicht und einfach geworden. War bei Feldenkrais auch schon gut jedoch mit BFL ist nochmal ein ganz anderes Gefühl in Sachen länge und Aufrichtung dazu gekommen. Danke dafür!
Liebe Grüße Julia“
u.a. berichtet mir gerade eine Teilnehmerin, die so zwischen 60 und 70 Jahre alt ist, dass sie auf einem bockenden Pferd saß und keine Probleme hatte oben zu bleiben. Sie fühlte sich stabil und sicher und ist sich sicher, dass es durch die Teilnahme am Bones for life Kurs kommt.
Eine andere berichtete dass sie sich viel länger und aufgerichteter fühlt, vor allem im unteren Rücken und im Nacken.
Eine andere sagte sie hat das Gefühl ihr Körper organisiert sich ganz neu und bewegen wird so leicht, was zu den Erfahrungen einer Teilnehmerin in dieser Woche passte, die sagte sie gehe wie auf Wolken.
Ach ich liebe es, wenn die Dinge aus meinen Kursen direkte Anwendung finden und Pferden und Menschen das Leben schöner machen.
Basti organisierte letztes Wochenende einen 3 Tages Kurs mit mir in Bayern und nutze gleich erfolgreich die Ttouch in einer Notsituation. Er schrieb:
„Liebe Anke,
danke nochmal für den tollen 3 Tages Kurs und die Einführung in die Tellington-Methode.
Es hat sich ergeben, das ich am Tag nach dem Kurs das Pferd einer Freundin wegen einer Augen-OP in die Klink fahren musste. Das Pferd wird nicht oft gefahren und vor allem wenn der Hänger steht kann da schon Mal Panik und heftige Reaktion kommen. Leider mussten wir bei der Klink vorm ausladen etwas warten und ich habe das Pferd dann im Hänger betreut.
Als er anfing in die Panik zu gehen, war ich froh, dass ich mich an die von dir vermittelten TTouches aus dem Kurs erinnern konnte. Der Wallach konnte sich super gut darauf einlassen, ist bei mir und bei sich geblieben und der Stress ist deutlich sichtbar von ihm abgefallen. Selbst im kritischsten Moment wo auf dem Parkplatz hinter dem Hänger ein Pferd auf dem Schotterboden longiert wurde, konnte ich ihn dank der TTouches helfen, die Situation entspannt und gelassen zu meistern.
Ich war einfach sehr sehr dankbar, das Pferd so gelassen durch die Situation begleiten zu dürfen. Es war schön nicht nur hoffend daneben zu stehen, sondern ein Vorgehen zu haben, mit dem ich gut helfen konnte. So fühlte ich mich in der Lage positiv zu unterstützen und musste nicht hilflos werden. Das war eine super Erfahrung und da wollte ich mich einfach nochmals herzlich bedanken und war einfach beeindruckend von der Wirkung auch in einer solchen Stresssituation bei einem Pferd, wo ich auch weiß, dass noch nie TTouches angewendet wurden und dennoch eine starke Wirkung entfaltet haben.
Ganz liebe Grüße
Bastian
PS: dank des angelegten Körperbandes bei mir war auch die Fahrt in die Klinik mit entspanntem Rücken möglich – das ist bei längeren Fahrten sonst oft ein Thema
Das Bild ist natürlich KI generiert. Wer denkt schon in so einem Moment ans fotografieren?
Ich sehe so viele Pferde, die den Hals zu stark biegen, anstatt sich durch den ganzen Körper von Genick bis Schweif gleichmäßig zu biegen.
Dieses Bewegungsmuster führt zu Steifheit und ist ein häufiger Grund warum Versammlung unerreichbar bleibt.
Wenn die Wirbelsäule gleichmäßig ausgerichtet ist, kann Energie aus den Hinterbeinen durch die Wirbelsäule in deine Hände fließen, das Nervensystem kann zwischen Körper und Gehirn richtig kommunizieren, und das Pferd kann echte Freiheit in der Bewegung erleben.
„Weiche Augen“ unterstützen unsere Wahrnehmung für das ganze Pferd.
Ich unterstütze dich gern, Online oder im Seminar, das Gefühl und die Wahrnehmung zu entwickeln, wann dein Pferd reel gebogen ist, und wann es sich „verbiegt“
Danke, an @ucie Klaassen, das ich ihr Instagram Bild ins deutsche übersetzen und Teilen darf!!!
Diese 4 Grundlagen sind nicht nur beim Reiten wertvoll, sondern auch in der Boden- und Körperarbeit
Auch beim Longieren, an kurzer oder langer Leine, macht es einen Unterschied, wie du atmest und ob du deinen Blick auf den Kopf des Pferdes fixierst oder einen weichen, weiten Blick hast, der den ganzen Körper deines Pferdes und auch die Richtung, in die du arbeitest, umfasst.
Führst du dein Pferd mit sehr kurzen Zügeln dicht am Kopf, hast du vielleicht auch hier die Tendenz, nur einen kleinen Teil seines Körpers wahrzunehmen. Diese Fixierung im Blick fixiert häufig auch deine Hand – und damit den Kopf deines Pferdes.
Stell deinen Blick weit. Du kannst fast 180 Grad wahrnehmen und deinen Kopf ruhig auch einmal drehen. Schon das kann helfen, aus der Fixierung in mehr Losgelassenheit zu kommen und nachgiebige weiche Hände zu bekommen.
Je mehr du von deinem Pferd wahrnimmst – nicht nur Kopf und Hals, nicht nur Vorder- oder Hinterbeine, sondern den gesamten Körper als Einheit in Bewegung –, desto mehr kann auch dein Pferd sich wahrnehmen und koordinierter arbeiten.
Bist du zentriert, werden deine Hände weicher und du kannst flexibler auf alles reagieren. Deinen Atem spürt dein Pferd so oder so – egal, wie nah oder weit entfernt du gerade bist – und es reagiert darauf. Und deine Balance wirkt sich ebenfalls entscheidend auf Leinen, oder Zügelführung aus.
Um die vier Basics nicht zu vergessen, kannst du die Bilder der Bausteine an verschiedenen Stellen der Bande aufhängen.
Die Sitzbeinhöcker heißen so, weil wir auf ihnen sitzen. Sie sind kufenartig geformt und geben uns dadurch die Möglichkeit, ein wenig nach vorne und hinten zu rollen, um uns zu strecken oder zu beugen. Aufrichtung ist dort, wo wir genau über ihnen sitzen.
Wenn du sie nicht gut spürst, kann das verschiedene Ursachen haben. Vielleicht ist dein Rücken angespannt und du sitzt etwas zu weit vorne oder hinten, oder du hältst deine Pobacken noch zu fest.
Und nein – kein Po ist zu dick, um die Sitzbeinhöcker zu spüren.
Wenn du sie nicht gut wahrnehmen kannst, rolle sehr langsam ein wenig nach vorne und nach hinten. Dabei musst du nicht nur das Becken bewegen. Du kannst den ganzen Körper wie ein umgedrehtes Pendel sanft nach vorne und hinten neigen.
Mach die Bewegung so groß wie nötig, aber nicht so groß wie möglich.
Für dein Pferd macht es einen großen Unterschied, wie du sitzt. Und wir dürfen daran denken, dass alles, was wir im Sattel tun, beim Pferd ankommt – auch wenn wir es durch den Sattel nicht immer unmittelbar wahrnehmen. Darum bewege dich achtsam.
Vielleicht findest du deine Sitzbeinhöcker durch dieses Rollen.
Falls das Rollen nicht hilft, spanne deine Pobacken einmal so fest an, wie du kannst, und halte die Spannung etwa sieben Sekunden, eventuell auch etwas länger. Danach lässt du einfach wieder los und spürst nach, was sich verändert hat.
Du kannst das natürlich wiederholen, wenn sich noch alles etwas diffus anfühlt. Vielleicht spürst du zunächst auch nur einen Sitzbeinhöcker. Dann probiere das Experiment noch einmal und spanne die Pobacken einzeln an.
Kannst du überhaupt beide Pobacken unabhängig voneinander anspannen und halten? Ist die eine Seite genauso leicht anzusteuern wie die andere? Das kann eine spannende Erfahrung sein, durch die du deine Einseitigkeit wahrnehmen – und auch verändern – kannst.
Spüre anschließend nach:
Sind beide Sitzbeinhöcker gleich deutlich?
Fühlt sich einer spitzer oder flacher an?
Sind beide gleich weit von der Wirbelsäule des Pferdes entfernt?
Ist einer weiter vorne als der andere?
Wirklich balanciert sitzt du dann, wenn sich beide Sitzbeinhöcker gleich anfühlen, gleich weit von der Wirbelsäule des Pferdes entfernt sind und auf einer Linie nebeneinander liegen.
Und dort dürfen sie während des gesamten Reitens bleiben: mittig in Relation zum Pferd und aufrecht in Relation zu deiner Wirbelsäule.
In meinen Kursen finde ich immer ganz individuelle Lösungen für jeden Einzelnen. Auch im Online Unterricht stelle ich dir meinen Werkzeugkoffer gern zur Verfügung.
Stell dir einen Dominoeffekt vor: Ein Steinchen gibt die Kraft an den nächsten weiter – und so setzt sich die Bewegung bis zum letzten Stein fort.
Ähnlich funktioniert es beim Gehen. Wenn der Fuß beim Auftreten Druck in den Boden gibt, entsteht eine Gegenkraft, die durch den Körper nach oben weitergeleitet werden kann – vom Fuß über die Gelenke bis hin zum Kopf.
Sowohl beim Mensch, als auch beim Pferd, vom Hinterhuf zum Genick
Damit das gelingt, braucht es eine gute Verbindung entlang dieser Kraftlinie. Die Gelenke müssen so aufeinander ausgerichtet sein, dass die Kraft ihren Weg durch den Körper fortsetzen kann.
Eine stabile Achse stärkt dabei nicht nur die Aufrichtung, sondern unterstützt auch die Knochen.
Doch wenn die Kraft auf ihrem Weg immer wieder auf Abweichungen oder Blockierungen trifft, funktioniert der Dominoeffekt nicht mehr. Die Kraft kann sich stauen – in einem Gelenk, das nicht gut ausgerichtet ist, und dort langfristig zu unnötiger Belastung und Verschleiß führen.
Gute Ausrichtung ermöglicht dem Körper, Kräfte sinnvoll weiterzuleiten – sodass Bewegung leichter, stabiler und effizienter werden kann.
Genau diese Zusammenhänge erleben wir bei @Bones for Life® in der Bewegung.
Und können uns so selbst besser ausrichten und ein Gefühl für die Ausrichtung des Pferdes entwickeln.