Unsere Knochen sind lebendiges Gewebe. Sie reagieren auf Bewegung, auf leichten Druck und auf die Art, wie wir unseren Körper im Alltag benutzen.
Bones for Life® lädt dazu ein, genau das zu erforschen.
Mit einfachen, sanften Bewegungen entsteht mehr Bewusstheit für den eigenen Körper. Die Aufrichtung kann sich verändern, Bewegungen können leichter werden und Stabilität kann sich entwickeln.
Wir arbeiten mit Bewegung, leichtem Druck und manchmal auch mit einem langen Baumwolltuch.
Dabei geht es nicht um Leistung, sondern um Wahrnehmung:
Wie kann ich mich so bewegen, dass mein Körper sich gut organisiert?
Ein Kurs zum Ausprobieren, Entdecken und Spüren.
Für lebendige Bewegung.
Für stabile Knochen.
Für mehr Leichtigkeit im eigenen Körper.
Ich freue mich auf dich!
Das Foto zeigt Ruthy Alon, die Frau die Bones for life entwickelte und bis ins hohe Alter unterrichtet hat
Sind beide gleich deutlich? Ist einer spitzer oder flacher? Sind sie gleich weit von der Wirbelsäule des Pferdes entfernt? Ist eines weiter vorn als das andere?
Balanciert bist du, wenn sie sich gleich anfühlen, gleich weit von der Wirbelsäule des Pferdes entfernt und nebeneinander sind.
Ist ein Sitzbeinhöcker präsenter, dann lege deine Hand eine Weile unter den, der sich schwächer anfühlt. So für eine halbe Bahn. Wenn du die Hand wieder herausnimmst, kann es sein, dass es sich genau umgekehrt anfühlt. Dann leg einfach noch einmal eine Hand unter den anderen, für eine Weile.
Wenn das nicht so deins ist, kannst du auch einen Arm nach oben nehmen, neben den Kopf.
Dazu führst du deine Hand mit dem kleinen Finger zum Körper gedreht, vom Nabel aus nach oben. Achte darauf, genau in der Körpermitte zu bleiben. Streichle über deinen Körper. Diese kinästhetische Information stärkt das Gefühl, die Mitte zu finden.
Über dir geht die Hand dreht sich der Arm dann und der Oberarm liegt neben dem Ohr. Der Daumen zeigt nach hinten, die Fingerspitzen nach oben .Du musst ihn nicht strecken, einfach locker nach oben längen.
Lass ihn eine Weile oben und spüre, ob sich etwas an den Sitzbeinen ändert. Meist hilft es, den Arm zu heben, der auf der Seite des weniger zu spürenden Sitzbeines ist. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Probiere für dich aus, welcher dir wirklich hilft. Manchmal ist es auch der diagonale Arm.
Wichtig ist, den Arm auch wieder auf genau dem gleichen Weg über die Körpermitte zurückzuführen. Nur dann kannst du gerader werden. Führst du ihn über die Seite, macht es dich vielleicht sogar schiefer.
Wenn du Lust hast und genug Vertrauen in dein Pferd, kannst du natürlich auch mal beide Arme nach oben längen. Ich mache das sehr gern im Trab, weil es einen oftmals leichter aussitzen lässt, wenn man noch nicht ganz locker ist.
Später reicht es, die Arme in der Vorstellung zu heben, wenn man etwas Übung darin hat.
Dann kann man es sogar auf dem Turnier nutzen, wenn man eine kleine Schiefe bemerkt.
In den Wendungen kannst du auch den inneren Arm heben, um leichter aufrecht zu bleiben.
Probiere aus was dir am Besten hilft. Denk dran, kein Strecken, nur ein Längen, dass sich deutlich auf Rippen und Hüftgelenke auswirkt.
„Ich sitze viel besser auf dem Pferd, der Trab ist so leicht und einfach geworden. War bei Feldenkrais auch schon gut jedoch mit BFL ist nochmal ein ganz anderes Gefühl in Sachen länge und Aufrichtung dazu gekommen. Danke dafür!
Liebe Grüße Julia“
u.a. berichtet mir gerade eine Teilnehmerin, die so zwischen 60 und 70 Jahre alt ist, dass sie auf einem bockenden Pferd saß und keine Probleme hatte oben zu bleiben. Sie fühlte sich stabil und sicher und ist sich sicher, dass es durch die Teilnahme am Bones for life Kurs kommt.
Eine andere berichtete dass sie sich viel länger und aufgerichteter fühlt, vor allem im unteren Rücken und im Nacken.
Eine andere sagte sie hat das Gefühl ihr Körper organisiert sich ganz neu und bewegen wird so leicht, was zu den Erfahrungen einer Teilnehmerin in dieser Woche passte, die sagte sie gehe wie auf Wolken.
Ach ich liebe es, wenn die Dinge aus meinen Kursen direkte Anwendung finden und Pferden und Menschen das Leben schöner machen.
Basti organisierte letztes Wochenende einen 3 Tages Kurs mit mir in Bayern und nutze gleich erfolgreich die Ttouch in einer Notsituation. Er schrieb:
„Liebe Anke,
danke nochmal für den tollen 3 Tages Kurs und die Einführung in die Tellington-Methode.
Es hat sich ergeben, das ich am Tag nach dem Kurs das Pferd einer Freundin wegen einer Augen-OP in die Klink fahren musste. Das Pferd wird nicht oft gefahren und vor allem wenn der Hänger steht kann da schon Mal Panik und heftige Reaktion kommen. Leider mussten wir bei der Klink vorm ausladen etwas warten und ich habe das Pferd dann im Hänger betreut.
Als er anfing in die Panik zu gehen, war ich froh, dass ich mich an die von dir vermittelten TTouches aus dem Kurs erinnern konnte. Der Wallach konnte sich super gut darauf einlassen, ist bei mir und bei sich geblieben und der Stress ist deutlich sichtbar von ihm abgefallen. Selbst im kritischsten Moment wo auf dem Parkplatz hinter dem Hänger ein Pferd auf dem Schotterboden longiert wurde, konnte ich ihn dank der TTouches helfen, die Situation entspannt und gelassen zu meistern.
Ich war einfach sehr sehr dankbar, das Pferd so gelassen durch die Situation begleiten zu dürfen. Es war schön nicht nur hoffend daneben zu stehen, sondern ein Vorgehen zu haben, mit dem ich gut helfen konnte. So fühlte ich mich in der Lage positiv zu unterstützen und musste nicht hilflos werden. Das war eine super Erfahrung und da wollte ich mich einfach nochmals herzlich bedanken und war einfach beeindruckend von der Wirkung auch in einer solchen Stresssituation bei einem Pferd, wo ich auch weiß, dass noch nie TTouches angewendet wurden und dennoch eine starke Wirkung entfaltet haben.
Ganz liebe Grüße
Bastian
PS: dank des angelegten Körperbandes bei mir war auch die Fahrt in die Klinik mit entspanntem Rücken möglich – das ist bei längeren Fahrten sonst oft ein Thema
Das Bild ist natürlich KI generiert. Wer denkt schon in so einem Moment ans fotografieren?
Ich sehe so viele Pferde, die den Hals zu stark biegen, anstatt sich durch den ganzen Körper von Genick bis Schweif gleichmäßig zu biegen.
Dieses Bewegungsmuster führt zu Steifheit und ist ein häufiger Grund warum Versammlung unerreichbar bleibt.
Wenn die Wirbelsäule gleichmäßig ausgerichtet ist, kann Energie aus den Hinterbeinen durch die Wirbelsäule in deine Hände fließen, das Nervensystem kann zwischen Körper und Gehirn richtig kommunizieren, und das Pferd kann echte Freiheit in der Bewegung erleben.
„Weiche Augen“ unterstützen unsere Wahrnehmung für das ganze Pferd.
Ich unterstütze dich gern, Online oder im Seminar, das Gefühl und die Wahrnehmung zu entwickeln, wann dein Pferd reel gebogen ist, und wann es sich „verbiegt“
Danke, an @ucie Klaassen, das ich ihr Instagram Bild ins deutsche übersetzen und Teilen darf!!!
Diese 4 Grundlagen sind nicht nur beim Reiten wertvoll, sondern auch in der Boden- und Körperarbeit
Auch beim Longieren, an kurzer oder langer Leine, macht es einen Unterschied, wie du atmest und ob du deinen Blick auf den Kopf des Pferdes fixierst oder einen weichen, weiten Blick hast, der den ganzen Körper deines Pferdes und auch die Richtung, in die du arbeitest, umfasst.
Führst du dein Pferd mit sehr kurzen Zügeln dicht am Kopf, hast du vielleicht auch hier die Tendenz, nur einen kleinen Teil seines Körpers wahrzunehmen. Diese Fixierung im Blick fixiert häufig auch deine Hand – und damit den Kopf deines Pferdes.
Stell deinen Blick weit. Du kannst fast 180 Grad wahrnehmen und deinen Kopf ruhig auch einmal drehen. Schon das kann helfen, aus der Fixierung in mehr Losgelassenheit zu kommen und nachgiebige weiche Hände zu bekommen.
Je mehr du von deinem Pferd wahrnimmst – nicht nur Kopf und Hals, nicht nur Vorder- oder Hinterbeine, sondern den gesamten Körper als Einheit in Bewegung –, desto mehr kann auch dein Pferd sich wahrnehmen und koordinierter arbeiten.
Bist du zentriert, werden deine Hände weicher und du kannst flexibler auf alles reagieren. Deinen Atem spürt dein Pferd so oder so – egal, wie nah oder weit entfernt du gerade bist – und es reagiert darauf. Und deine Balance wirkt sich ebenfalls entscheidend auf Leinen, oder Zügelführung aus.
Um die vier Basics nicht zu vergessen, kannst du die Bilder der Bausteine an verschiedenen Stellen der Bande aufhängen.