wie die Tellington TTouch® Methode Pferden und Hunden hilft, sich sicherer, ausgeglichener und kooperationsbereiter zu fühlen – besonders in Momenten, die sich sonst stressig, reaktiv oder festgefahren anfühlen würden.
Vertrauen ist nichts, was wir „trainieren“ – es ist etwas, das wir kultivieren.
Wenn ein Tier uns vertraut und sich sicher fühlt, verändert sich dadurch sehr viel. Kooperation wird leichter, der Umgang ruhiger, und sowohl Tiere als auch Menschen fühlen sich verbundener und selbstsicherer.
Dabei geht es nicht darum, ein Tier „zum Benehmen zu bringen“ oder es zum „Gehorsam“ zu zwingen – auch wenn das Ergebnis eine verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation ist. Es geht vielmehr darum, körperliches, mentales und emotionales Gleichgewicht zu unterstützen, sodass Lernen wieder möglich wird und Kooperation leichter fällt. Der Begriff „Vertrauen“ wird in der Welt des Tiertrainings häufig verwendet, doch hier geht es wirklich darum, Tieren zu helfen, sich sicher genug zu fühlen, um bewusst zu handeln und zu reagieren, anstatt in einem reaktiven, nicht denkenden Zustand zu verharren.
Dieses Webinar enthält viele Denkanstöße, unter anderem:
•Wie man den Unterschied erkennt zwischen einem Tier, das lediglich „zurechtkommt“, und einem Tier, das wirklich ruhig ist und vertraut
•Warum Verhalten oft ein Spiegel von Körperspannung, Ungleichgewicht und dem Zustand des Nervensystems ist
•Wie sanfter TTouch-Input die Körperwahrnehmung verbessern kann und Tieren hilft, sich organisierter und selbstsicherer zu fühlen
•Warum „langsamer werden“ tatsächlich bedeuten kann, weiter und schneller zu kommen – mit nachhaltigeren Ergebnissen und besserem Verständnis
•Wie man so arbeitet, dass Rückmeldungen respektiert werden, Vertrauen aufgebaut wird und mehr „Ja“ in den täglichen Umgang einzieht
Außerdem sprechen wir über reale Herausforderungen, mit denen Menschen täglich konfrontiert sind, darunter:
• Führen und Handling (ohne Gegenspannung, Ziehen oder inneres Abschalten)
• Putzen und Berührungsempfindlichkeit
• Tierarzt- und Hufschmiedbesuche / kooperatives Handling
• Angst, Unsicherheit, Reaktivität und Überforderung
• Wiederaufbau von Vertrauen nach schwierigen Erfahrungen
Eine der wichtigsten Botschaften dieser Session ist:
Das Erlernen der Tellington TTouch Methode bedeutet nicht, das zu verändern, was für dich bereits gut funktioniert. Es ist ein Ansatz, den du in jedes Handling- oder Trainingsprogramm integrieren kannst, um mehr Wahlmöglichkeiten, Klarheit, Verbindung und emotionale Sicherheit in die Arbeit einzubringen, die du ohnehin schon machst.
Ganzheitlich. Verständlich. Praxisnah. Lerne dein Pferd besser zu lesen, gezielt zu unterstützen und eure Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern – bequem von zu Hause aus.
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Jedes Mal, wenn du die Haut in einem Kreis bewegst und dir dabei ein Zifferblatt vorstellst, benutzt du die intuitiven Berieche deines Gehirns, weil du mit deiner Vorstellungskraft arbeitest, die genau wie die Kreisbewegung des TTouches mit Intuition zu tun hat. Wenn du vor deinem geistigen Auge die Zahlen der Uhr siehst, aktivierst du die logische Seite deines Gehirns, da Zahlen dem logischen Denken zugeordnet sind.
Wenn du Bodenarbeit (mit dem Pferd) machst, aktivierst Du auch dein ganzes Gehirn. Im „eleganten Elefant“ stellst du dir den Gertenknauf als Elefantenrüssel vor, was das intuitive Denken aktiviert und dem rechten Gehirn zugeordnet wird. Und die spezielle Art, Gerte und Führleine zu halten, weckt dein logisches und sogenanntes Linkes-Gehirn-Denken.
Einen anderen Hinweis auf die Wirkung auf das ganze Gehirn gaben die beiden Studien, die ich in den Sommern 1987/88 zusammen mit Anna Wise vom Boulder Institut für Biofeedback gemacht habe.
Wir haben mit einem „Mind Mirroir“ gearbeitet, der von Annas Mentor, dem britischen Psychobiologen und Biophysiker Maxwell Cade, entwickelt wurde, und wir bekamen faszinierende Resultate. Der „Mind Mirroir“ ist eine Art EEG, mit dem es möglich ist, elf verschiedene Frequenzen in beiden Hirnhälften gleichzeitig zu messen und spektral darzustellen. Es werden die vier Gehirnwellen Beta, Alpha, Theta und Delta, die verschiedenen Bewusstseinszuständen entsprechen, in beiden Gehirnhälften gemessen.
In zwei Studien mit verschiedenen Gruppen von Studenten untersuchten wir die Aktivität der Gehirnwellen während die Studenten gettouched oder massiert wurden. Das überraschende Ergebnis war, daß egal, ob die Studenten gettoucht wurden oder selbst ein Pferd oder einen Menschen ttouchten – immer alle vier Gehirnwellen (Beta, Alpha, Theta und Delta) beider Gehirnhälften aktiviert waren.
Wurde die Person dagegen abgestrichen, ausgestrichen oder massiert, fanden wir zwar die Alphawellen als Zeichen der Entspannung aktiviert, aber Beta, Zeichen für Problemlösungspotential, fehlte. Einzig die kreisenden TTouches aktivierten die Betawellen in beiden Teilen des Gehirns.
Also, wenn du das nächste Mal zu deinem Tier gehst, erinnere dich daran, daß du deinen eigenen Stress reduzierst, deinen Geist klar machst, die Verbindung mit Tier vertiefst und wacher wirst, indem du es jeden Tag ein paar Minuten lang ttouchst. Das ist der Grund, warum der Satz „The TTouch That Teaches“ (die Berührung, die lehrt) entstanden ist.“