Dann lohnt es sich, zuerst bei sich selbst nachzuschauen.
Ist dein Pferd schief?
Wie mittig sitzt du im Sattel?
Ist dein Pferd abgelenkt?
Vielleicht ist auch deine Aufmerksamkeit gerade nicht ganz beim Pferd und bei der Aufgabe.
Wir wünschen uns ein Pferd, das sich konzentriert, losgelassen und ausbalanciert bewegt. Dafür muss es aber auch einen Reiter tragen, der sich ebenso bewegt.
Unsere Haltung, unsere Bewegungsgewohnheiten und sogar unsere innere Verfassung haben einen größeren Einfluss, als vielen bewusst ist.
Deshalb beginne ich im Unterricht oft nicht beim Pferd, sondern beim Menschen. Denn verändert sich der Reiter, verändert sich häufig auch das Pferd – ganz ohne zusätzliche Hilfen.
Das ist für mich einer der faszinierendsten Aspekte guten Reitens.
Foto: gleiche Reiterin – gleiches Pferd, an 2 aufeinanderfolgenden Tagen.
die Auswirkung des Sitzes sind deutlich zu sehen, oder?
Ich habe früher geglaubt, dass jedes Loch längerer Bügel ein Zeichen für einen besseren Sitz ist.
Was habe ich die bewundert, die ihre Bügel immer länger machen konnten, während mir beim Aussitzen ständig der Bügel wegrutschte. Ich hielt das für mangelndes Talent.
Was hatte ich für ein Glück, durch Centered Riding zu lernen, was für ein Quatsch das war. Hast du auch so alte „Denkweisen“, über die du heute nur lachend den Kopf schütteln kannst
Nur wenn der Körper gut organisiert ist und alle Körperteile harmonisch zusammenarbeiten, können die Kräfte sicher durch das Skelett geleitet werden. Deshalb widmet sich ein großer Teil des „Bones for life“ Programms der Entwicklung einer mühelosen Aufrichtung, einer guten Koordination und einer Bewegungsqualität, die Belastung überhaupt erst sinnvoll macht.
Die Übungen orientieren sich an Bewegungsmustern, die sich in der Evolution über Millionen von Jahren bewährt haben. Gleichzeitig entsteht ein geschützter Lernraum, in dem jeder Mensch entsprechend seiner Möglichkeiten lernen kann – unterstützt durch einfache Hilfsmittel wie eine Wand, eine Rolle oder die Bones Wraps.
Ruthy Alon schreibt:
„Wenn sich eine dynamische Bewegung mühelos durch die gesamte Körperachse entfalten kann, entstehen Freude an der Bewegung, neue Bewegungsbereitschaft und ein biologischer Optimismus. Diese gesteigerte Vitalität ist der wichtigste Nutzen des Programms.“
Ich finde, genau darin liegt die Besonderheit von Bones for Life®. Es ist ein Lernprozess, der die Organisation des ganzen Menschen verbessert. Mehr Aufrichtung, mehr Sicherheit, mehr Bewegungsfreude und mehr Vertrauen in den eigenen Körper sind häufig die ersten Veränderungen, die Menschen wahrnehmen. Die stärkeren Knochen sind dann eine natürliche Folge dieser verbesserten Organisation.
Heute Abend um 20 Uhr, bzw. morgen um 9 Uhr, beginnt der neue Online Kurs, mit Übungen bei dir zu Hause, die dein Reiten nachhaltig verändern können.