Diese 4 Grundlagen sind nicht nur beim Reiten wertvoll, sondern auch in der Boden- und Körperarbeit
Auch beim Longieren, an kurzer oder langer Leine, macht es einen Unterschied, wie du atmest und ob du deinen Blick auf den Kopf des Pferdes fixierst oder einen weichen, weiten Blick hast, der den ganzen Körper deines Pferdes und auch die Richtung, in die du arbeitest, umfasst.
Führst du dein Pferd mit sehr kurzen Zügeln dicht am Kopf, hast du vielleicht auch hier die Tendenz, nur einen kleinen Teil seines Körpers wahrzunehmen. Diese Fixierung im Blick fixiert häufig auch deine Hand – und damit den Kopf deines Pferdes.
Stell deinen Blick weit. Du kannst fast 180 Grad wahrnehmen und deinen Kopf ruhig auch einmal drehen. Schon das kann helfen, aus der Fixierung in mehr Losgelassenheit zu kommen und nachgiebige weiche Hände zu bekommen.
Je mehr du von deinem Pferd wahrnimmst – nicht nur Kopf und Hals, nicht nur Vorder- oder Hinterbeine, sondern den gesamten Körper als Einheit in Bewegung –, desto mehr kann auch dein Pferd sich wahrnehmen und koordinierter arbeiten.
Bist du zentriert, werden deine Hände weicher und du kannst flexibler auf alles reagieren. Deinen Atem spürt dein Pferd so oder so – egal, wie nah oder weit entfernt du gerade bist – und es reagiert darauf. Und deine Balance wirkt sich ebenfalls entscheidend auf Leinen, oder Zügelführung aus.
Um die vier Basics nicht zu vergessen, kannst du die Bilder der Bausteine an verschiedenen Stellen der Bande aufhängen.

