Trau dich in den Unterricht.
Trau dich, nicht perfekt zu sein.
Vielleicht hast du Sorge, nicht gut genug zu sein. Aber als Reitlehrerin/Trainerin habe ich nicht die Aufgabe dich mit anderen zu vergleichen, ich bin da um dir zu helfen dein Potential auszuschöpfen.
Als Trainerin erwartet ich nicht, dass du besonders gut bist, ich will dir helfen besser zu werden.
Und wann, wenn nicht im Unterricht, darfst du ausprobieren, etwas verändern, Fehler machen, Fragen stellen, neu spüren und wieder neu beginnen?
Im sicheren Rahmen, sicher für dich und für dein Pferd.
Keine Sorge: Ich achte gut darauf, dass es deinem Pferd dabei immer gut geht, und es nicht dein Üben „ausbaden“ muss. Es gibt Wege zu üben, die auch dem Pferd gut tun.
Du musst nicht perfekt sein, um Unterricht zu nehmen.
Im Gegenteil.
Unterricht ist ein Ort, an dem du entdecken kannst:
Was mache ich eigentlich gerade?
Was spüre ich?
Was spürt mein Pferd?
Was passiert, wenn ich eine Kleinigkeit verändere?
Wie einfach kann Reiten sein?
Was gibt es noch zu fühlen?
Was möchte ich noch genauer wissen?
Manchmal ist es nur eine winzige Veränderung – und plötzlich wird eine Bewegung leichter. Für dich. Für dein Pferd. Für euch beide.
Dafür musst du dich nur ein bisschen trauen, trauen es noch nicht zu wissen, noch nicht zu können.
Du darfst unsicher sein.
Du darfst etwas falsch machen. Fehler sind eine wichtige Basis fürs Lernen.
Du darfst lachen, wenn es ganz anders aussieht, als gedacht. Anders als es sich anfühlte.
Du darfst sagen:
„Das spüre ich gerade nicht.“
Oder: „Das hilft mir nicht. Ich brauche etwas anderes.“
Genau da beginnt Lernen.
Und dort werden hilfreiche Tools entwickelt. Immer wenn das bekannte nicht funktioniert, kreieren wir etwas Neues, das funktioniert. Und das wird dann wieder ein Geschenk für andere, die nach dir kommen, und auch dieses eine andere Tool brauchen können. So entstehen gute Hilfen.
Trau dich also in den Unterricht.
Nicht, um zu beweisen, wie gut du bist.
Sondern um herauszufinden, was noch möglich ist. Was noch in dir und deinem Pferd steckt. Wie viel einfacher alles noch sein kann.
Und vielleicht ist das Schönste am Lernen überhaupt:
Dass wir nicht perfekt werden müssen.
Wir dürfen einfach immer neugieriger werden.
